
Am letzten Tag vor den Herbstferien 2009 feierten die drei 2.Schuljahre ihren Tag der Erziehung. Die Kinder hatten mit ihren Klassenlehrerinnen im Unterricht ein kleines Programm für die Feierstunde in der Aula vorbereitet.
Unsere 11 Erziehungsvereinbarungen wurden mit Liedern, Rollenspielen oder Plakaten den Eltern vorgestellt. Nach der Präsentation in der Aula konnten sich die Eltern in den Klassenräumen ihrer Kinder mit den Erziehungsvereinbarungen vertraut machen.
Feierlicher Abschluss des Tages der Erziehung war das Unterschreiben der gegenseitigen Versprechen von Kindern, Eltern und Lehrern.
Seit Verabschiedung der Erziehungsvereinbarungen zwischen Kindern, Eltern und den Lehrerinnen und Lehrern werden jedes Jahr die neu Hinzugekommenen mit einbezogen. Beim Tag der Erziehung bereiten die ersten Schuljahre mit tatkräftiger Unterstützung der Partnerklassen den Tag der Erziehung vor. Am letzten Tag vor den Osterferien 2007 feierten die 1a und 1c mit Hilfe von 2. und 3.Schuljahren den Erziehungstag in der Schule.
Er begann mit einem feierlichen Auftakt in der Turnhalle. Wie gewohnt war für jedes Kind mindestens ein Erwachsener gekommen, wenn Mama und Papa arbeiten mussten, half eben mal die Oma oder die Tante aus. In diesem Jahr wurden auch die im Laufe des Schuljahres hinzugezogenen Kinder zum Teil mit einbezogen.
Die Turnhalle war beim Begrüßungslied und den -reden gut gefüllt. Die Reden hielten Herr Steuwer für die Lehrerinnen und Lehrer, eine Pflegschaftsvorsitzende aus dem 3.Schuljahr für die Eltern und drei Schülerinnen aus dem 3.Schuljahr für die Kinder.
Nach dem feierlichen Auftakt gab es an vielen Orten der Schule Stationen, die die Kinder vorbereitet hatten. Es gab Stationen zum Spielen (Schule soll Freude machen, Unterricht soll interessant sein), Rollenspiele zum Thema "Wir bleiben miteinander im Gespräch" und Informationstische zur Ordnung im Tornister. In der Mensa und in der Küche ging es um gesundes Schulfrühstück.
Feierlicher Abschluss war die Unterzeichnung der Erziehungsvereinbarungen. Ein Exemplar verbleibt im Klassenraum, eins bekommt das Kind (fürs Kinderzimmer) und eins ist für die Eltern.
Vereinbarungen sind Versprechen. Natürlich wissen alle - auch die Kinder - dass man Versprechen brechen kann. Aber ein von sich aus gegebenes Versprechen bricht man nicht so leicht. Und wenn es mal passiert, hat man eine Basis für ein klärendes Gespräch.
Am wichtigsten bei den Erziehungsvereinbarungen aber ist der aktive Prozess an dem alle Beteiligten gleichwertig teilnehmen können. Gerade die Kinder nehmen die Erziehungsvereinbarungen sehr Ernst. Und was konnte man schon gegen die 3.Klässler sagen, die gründlich am Tornistercheck die Schulsachen der Erstklässler prüften. "Zum Glück fehlt nur das Radiergummi. Und das besorgen wir heute Nachmittag - oder Mama?"

Am Freitag vor den Osterferien 2005 veranstalteten wir den Tag der Erziehung. Wir, das waren: Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und die Kinder.
In einem feierlichen Akt gab es ein Auftaktprogramm in der Turnhalle. Es wurden Reden gehalten, vom Schulpflegschaftsvorsitzenden Herrn Karabulut, von Lucca, einem Kind aus dem 4. Schuljahr als Vertreter der Kinder und von Herrn Steuwer als Schulleiter.
Der Schulchor sang ein extra für diesen Anlass entstandenes Lied.
Erfreulicherweise war die Turnhalle prall gefüllt. Bis auf wenige Ausnahmen waren Vater oder Mutter (manchmal auch beide) dabei. Bei Berufstätigen war auch schon mal die Oma mitgekommen. Weit über 500 Menschen drängten sich in der Halle.

Die in einem langen Gesprächsprozess entstandenen Vereinbarungen auf die sich alle Beteiligten geeinigt hatten, wurden noch einmal allen Eltern, Kindern und dem Lehrerkollegium präsentiert.
Im Anschluss an den Auftakt wurde jeder Klassenlehrerin für die eigene Klasse eine große Rolle mit dem Text der Erziehungsvereinbarungen überreicht.
Am Vormittag dokumentierte dann jede Schulklasse im Klassenraum eine Erziehungsvereinbarung und hatte sich etwas ausgedacht, wie Kinder und Eltern auch etwas gemeinsam tun könnten.
Die Präsentation der Erziehungsvereinbarungen reichte von der Fotodokumentation, der Dokumentation von Kindertexten, vom Spieltisch bis hin zu Sketchen und einem kleinen Theaterstückchen.
In der Pause konnten Groß und Klein unter dem Motto der Erziehungsvereinbarung "Schule soll Freude machen" gemeinsam spielen.
Der Tag der Erziehung endete mit der feierlichen Unter-
zeichnung des Ver-
sprechens, sich so gut wie möglich an die vereinbarten Regeln zu halten. Kinder und Eltern erhielten die Vereinbarungen als persönliches Dokument ausgehändigt. Ein großes Plakat mit allen Unterschriften verblieb im Klassenraum.
(Die kleinen Bilder sind per Mausklick vergrößerbar.)
