Lüpertz, Schultze, Baselitz - merkwürdige Bilder vom Menschen - Thema 2016

Der erste Museumsausflug der Kulturforscher im Schuljahr 2016/2017 führte uns ins Museum Küppersmühle. Dort gibt es berühmte Bilder der modernen Kunst in Deutschland.

Das Thema lautete: "Merkwürdige Bilder vom Menschen". Drei Künstler stellte uns die Museumspädagogin Frau Falkenbach vor: Markus Lüpertz, Bernhard Schultze und Georg Baselitz.

Markus Lüpertz hat viele Skulpturen gemacht. Eine berühmte Skulptur zeigt Prometheus. Nach einer griechischen Sage ist er unsterblich gewesen und hat es gewagt, den Göttern ein Geheimnis zu entreißen. Das Geheimnis, wie man Feuer macht. Dafür bestraften ihn die Götter und hingen ihn an einen Felsen. Die Vögel rissen Prometheus die Brust auf und pickten immer wieder an seiner Leber. So straften die Götter den Menschen, weil er sich in die Welt der Götter eingemischt hatte.

Bernhard Schultze hat viele bunte Fabelwesen geschaffen. Er hat sie Migofs genannt. Es sind bunte Wesen, die eine Mischung aus Mensch, Tier und Natur darstellen. Im Museum Küppersmühle gibt es ein Mannequin oder Model-Migof.

Georg Baselitz ist berühmt für seine Auf-dem-Kopf-Bilder. Er malt sie mit einem dicken Pinsel und kräften, wilden Pinselstrichen und Mut zur Farbe.

Angeregt von so viel moderner Kunst durften die Kulturforscherkinder dann selber loslegen. Und sie trauten sich kräftig, wild und ausdrucksstarke Bilder zu erschaffen. Die Ausstellung auf den Steinfliesen im Museum aus den selbst gemalten Bildern war genauso interessant wie die teuren Kunstwerke an den Wänden.

Licht und Farbe - Moderne Kunst von Heinz Mack - Thema 2015

Die Kulturforscherkinder aus den 3.Schuljahren besuchten 2015 auf ihren Touren die Ausstellung über einen sehr bekannten deutschen Maler: Hein Mack. Er ist bekannt für seine großen farbigen Bilder, die man an seinen  klaren, schönen Farben und Formen erkennen kann. "Wie ein Regenbogen", stellte ein Kind unserer Gruppe fest.

Besonders interessant sind auch die Bilder und Skulpturen, ja Maschinen, wo er mit Licht und Schatten spielt.

Beim Besuch im Museum Küppersmühle gingen alle Kinder durch das schönste Schneckentreppenhaus Duisburgs auch noch zu einem Riesenbild des deutschen Malers A.R. Penck. Sein Bild erinnerte die Kinder an alte Malereien der Ägypter, aus der Steinzeit als die Menschen Höhlen so ähnlich bemalten.

 

 

Langweilig? Von wegen! Kunst auf den Spuren von Gerhard Richter und A.R. Penck - Thema 2014

2014 ging es beim Besuch der Kulturforscher vor allem um zwei Künstler und um das Thema "Striche spazieren führen". 

Gerhard Richter ist einer der bedeutendsten Künstler, die noch leben. Seine Bilder im Museum Kuppersmühle erinnerten die Kinder an Wollknäuel, viele ineinandergeschmiegte Nudeln, einen Ball aus Gummibändern, Wolken aus lauter Strichen und und und.

In Dreierteams malten die Kinder dann selber solche Bilder udn fügten sie zu einem großen Gemeinschaftsbild zusammen.

Danach ging es auf die Suche nach komisch aussehenden Strichmännchen. Im großen Saal des Obergeschosses entdeckten die Kinder zwei riesige Gemälde von A.R.Penck. Der Künstler lebt noch und hat Bilder gemalt, die die Kinder an Graffiti oder Comics erinnerten. Sie gingen auf Entdeckungsreise zu ganz bestimmten Figuren, zum Beispiel dem Buchstabenmann.

Dann durften alle Kinder eigene Strichfiguren malen und zu einem großen Gemälde zusammenfügen.

In den zwei Stunden kam nie Langeweile auf. Ein spannender Besuch in das Reich der modernen Künste, das viele Kinder in sich selbst tragen.

Moderne Kunst - Hast du schon einmal auf dem Kopf gemalt? Thema 2013

Für den Besuch im Museum Küppersmühle musste die Kulturforschergruppe geteilt werden. Die Kunstpädagogin Frau Falkenbach stellte 2013 den Kindern einige Kunstwerke moderner Künstler vor.

In der einen Stunde ging es um Georg, einen Künstler, der auf die Ideen kam, seine Bilder verkehrt herum zu malen. Manch ein Kind stellte sich breitbeinig vor die riesigen Bilder von Georg Baselitz und schaute durch die eigenen Beine auf seine Gemälde, um so sehen wie sie denn anders herum aussehen.

Die ungewöhnlichen und farbkräftigen Bilder mit den roten Nasen eines der bekanntesten deutschen Nachkriegsmaler inspirierten die Kinder zum Nachdenken: "Jetzt sitzen wir eigentlich auf der Decke. Der ganze Raum ist anders herum und wir kleben fest damit wir nicht herunterfallen."

Danach lernten wir Bilder des Künstlers Karl Otto Götze kennen. "Der hat aber dicke Pinsel genommen und kräftige Farbe. Der hat gar nicht fein gemalt, ganz wild und irgendwie doch lustig." Es waren aber gar keine dicke Pinsel, die Götz nahm, sondern richtige Besen, die er in Farbe tauchte. Ein Besenmaler, wenn man so will.

 "Musik kann man doch nicht malen", war der erste Einwand als es darum ging, wilde Bilder wie Karl Otto Götz zu malen

Als die Kinder sich darauf einließen, entstanden plötzlich ungewöhnliche, ganz individuelle Kunstwerke. Jedes war interessant auf seine eigene Art und Weise.

Ein Kind fasste in seinen Worten zusammen, was moderne Kunst ausmacht: "Ich glaube, der hat einfach drauflosgemalt. Mit ganz viel Power. Und nachher hat er dann an seinem eigenen Bild entdeckt, was er da eigentlich gemalt hat."

Mit zwei eigenen Kunstwerken traten die Kinder zufrieden die Rückfahrt nach Walsum an.