
Zwei Jahre älter als unser Schulhaus ist die Elisabethkirche in Vierlinden. Es ist das vierte Gotteshaus, das die Kulturforscherkinder am 17.Juni 2011 kennenlernten. Nach der evangelischen Salvatorkirche führte uns Pfarrer Werth durch die katholische Kirche in Vierlinden.
Es gab viel zu entdecken: Die Darstellungen auf dem Taufbecken, die Osterkerze mit den griechischen Buchstaben Alpha und Omega, die für den Anfang und das Ende eines Lebens stehen. Sie wird bei der Taufe angezündet und im Gottesdienst für einen Verstorbenen.
Die Kinder entdeckten den Altar und das Lesepult, das auch Altar des Wortes genannt wird. Pfarrer Werth erzählte uns zu der Statue der heiligen St.Elisabeth etwas aus ihrem Leben. Sie war die Schutzpatronin der armen Menschen und gerade deshalb haben die Vierlindener ihre Kirche nach ihr benannt. Sie waren selber arm als sie vor fast 100 Jahren anfingen unseren Stadtteil zu besiedeln.
Besonders spannend war der Aufstieg auf den Glockenturm. Alle Kinder durften einzeln einen Blick auf die 6 großen Glocken werfen und mussten sich die Ohren zuhalten so laut klangen die Kirchenglocken, die man ja weit hören muss.
