Babylonisches Sprachgewirr

 

Der erste Workshop zwischen Sommer- und Herbstferien drehte sich um die alte biblische Geschichte von Babylon. Hohe Türme mussten gebaut werden und beim Bauen machten die Kinder Erfahrungen, welche Werkzeuge man benötigt und wie man sie handhabt. Da wurde mit Hilfe der Künstler mit Hammer, Säge, Bohrer und Zirkel gearbeitet. Die Türme wurden auf große Leinwände und selbst gebaute Rahmen gemalt.

Und wie im alten Babylon merkten die Menschen, dass es viele Sprachen gibt, um sich zu verständigen. Wenn man aber möchte, dann versteht man sich untereinander, dann achtet man die Sprachen der anderen und freut sich an der Vielfalt dieser Welt.

So erfanden die Kinder mit den Künstler neue, kreative Sprachen. In der verkehrten Welt wurde rückwärts gelebt, kamen die Kinder rückwärts zur Schule und unterrichteten die Lehrerin. Natürlich wurde auch rückwärts gesprochen.

In der Roboterwelt wurde jedes Wort doppelt gesprochen.

Viele tolle Ideen der Kinder, die von den der Schauspielerin und den Bühnenbildnern aufgegriffen wurden.

Wie immer fieberten die Kinder ihrem Auftritt entgegen und waren stolz vor vielen Mamas und Papas und Lehrerinnen und Betreuern zu zeigen, was sie einstudiert hatten. Erstaunlich, dass sich auch viele Erstklässler bereits nach wenigen Schulwochen für wichtige Rollen gemeldet hatten.

Da sparten die Gäste nicht mit Applaus.